GemPSI - Gemeinschaft Papiersackindustrie e.V.

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Neun nachhaltige Gründe für den Papiersack

Auf Basis nachwachsender Rohstoffe
Das zur Herstellung von Papiersäcken verwendete Kraftpapier besteht ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen werden. Kraftpapier wird primär aus Durchforstungs- und Wipfelholz sowie Sägewerksabfällen aus der Möbelproduktion hergestellt. 

Hohe Wiederverwertbarkeit
Aufgrund seiner besonders langen Fasern ist das Kraftpapier hervorragend für den stofflichen Verwertungskreislauf geeignet. Bis zu acht Mal können die Papierfasern recycelt werden. Ist eine stoffliche Wiederverwertung nicht mehr möglich, werden die Fasern einer anderen Verwertung zugeführt, z. B. Energiegewinnung oder Kompostierung.

Biologisch abbaubar
Der Papiersack ist eines von wenigen industriell gefertigten Produkten, dessen Entsorgung am Ende seines Verwendungszyklus umweltneutral ist. Natürliche Zellulosefaser als Herstellungsbasis verleiht dem Papiersack nicht nur eine sehr gute Recyclingfähigkeit, sondern macht ihn auch biologisch abbaubar.

Fördert den Baumbestand
Als Teil der nachhaltigen Forstwirtschaft leistet die Papierindustrie einen Beitrag zu Erhalt und Vergrößerung eines gesunden Baumbestands. Für jeden gefällten Baum werden drei neue gepflanzt. So hat sich die Waldfläche in Europa in den vergangenen hundert Jahren nahezu verdreifacht. Jedes Jahr kommt eine Fläche so groß wie 1,5 Millionen Fußballfelder dazu.

Aktiver Beitrag zum Klimaschutz
Insbesondere während der Wachstumsphase absorbieren Bäume mittels Fotosynthese Kohlendioxid aus der Luft und binden es im Holz. Ein Großteil dieser Speichereigenschaft bleibt bei der Weiterverarbeitung von Holz zu Papier erhalten. Auch nach vielfachen Recyclingvorgängen bleibt im Papier gespeicherte CO2 in den Fasern gebunden.

Ressourcenschonende und energieeffiziente Produktionstechnologien
Moderne Technologien haben zu erheblichen Verbesserungen in puncto Energieeffizienz, Emissionen und Ressourcen-
verbrauch geführt. Bereits mehr als die Hälfte der in der Produktion eingesetzten Primärenergie stammt aus CO2-neutraler Biomasse. Verfahrensprozesse mit geschlossenem Kreislauf tragen zur Begrenzung von Schadstoffemissionen und Wasserbelastungen bei. 

Günstige Ökobilanz
Die CO2-Bilanz des Papiersacks beläuft sich insgesamt auf durchschnittlich 471 Kilogramm Kohlendioxyd pro Tonne. Damit fällt sein CO2-Fußabdruck deutlich günstiger aus als für die meisten anderen Verpackungsmaterialien.


Optimierter Materialeinsatz
Bei gleicher oder gar verbesserter Schutzfunktion wiegt ein durchschnittlicher Papiersack heute rund 25 Prozent weniger als noch vor 15 Jahren. Gleichzeitig ist er überaus effizient. In vielen Fällen macht er deutlich weniger als ein Prozent am Gesamtvolumen des Produkts aus.

Reduziert verkehrsbedingte Umweltbelastungen
Der Papiersack ermöglicht eine optimale Abstimmung von Füllgut, Verpackung, Ladeeinheit und Transportmittel. Das reduziert den logistischen Aufwand, den Energieverbrauch und verkehrsbedingte Umweltbelastungen wie Feinstaub und Schadstoffemissionen.

Weiterführende Informationen zur Nachhaltigkeit des Papiersacks finden Sie hier.